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 LESERBRIEFE

 

Hallo Holli,

persönlich kennen wir uns nicht, aber wenn ich so Deine Geschichten lese kommt es mir vor als ob wir uns schon lange kennen.

Ich sass mit Euch, mit Dir und Dieter, mit im Boot drin als ihr euren Ausflug nach Hamburg machten. So schön hat sich das gelesen.

 

Gefunden habe ich Deine "Web-Site" durch den "Search Engine" namens "www.Google". Nur so ganz zufällig beim "Internet" herumkramen. Du hast mir ein Stückchen Heimat gegeben, denn ich wohne in Amerika im Staate Colorado. Habe auch gleich meine Entdeckung an meinen Freund Gerry weitergeleitet, der aus Hamburg kommt. Dem fehlt auch immer ne kleine Brise Salz. Mach's gut, viele liebe Grüße, Horst.


Haaach... Ja, ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich diese Story zum ersten mal gelesen habe. ...Und sie hat reinwech gar nix von ihrem Humor eingebüßt. Die kann man glattwech 'n paar mal lesen, ohne daß sie sich abnutzt. "Boje, Boje Leuchtturm ..."  GRÖÖÖHL!!!!

  gruß, timmi  (n büschn im Streß)


Lieber Texas-Holger,
endlich mal wieder herzhaft glucksend lachen, laut prusten und vor Freude gnicheln wie einst in den Ardennen! Dank, teurer Holger, Dank! :-))
Ach ja, die Story ist im DD (DunkelDudenn), ischa wohl recht?

Odä?
Gruß (an die Schallplatte), Ulf


HE>_Mast und Schotbruch ..._
Ich faß' es nicht!!! :-))))))) Ich habe die Story auf der Arbeit gelesen - und bin aus dem Wiehern kaum wieder 'rausgekommen.
gruß, timmi 


Über Hollis Story in Nord.Best hat er sich so abgerollt, daß ich selbst zwei Zimmer weiter spontan wußte, welche Mail er gerade liest :-))
Grüße, Anne 


Einfach herrlich seemannsgarnig.
tschüß ;-(Matthias)) 


Ansonsten: Alle Deine Geschichten haben mir bisher wirklich SEHR gut gefallen. Ich freu' mich immer schon tierisch, wenn etwas Neues von Dir kommt - ich hoffe, daß wird noch ziemlich oft der Fall sein!
Gruß aus Fronkraisch Jörg


Moin, Holli,
HE>und ich gab auf der Armlehne im Fond ordentlich Gas!
köstlich, einfach köstlich!
Gruß, Hans 


HE>Schön, daß ich Dir eine Freude machen konnte.
Oh jaaaa. DAS kannste wohl sagen. Meggi habe ich die Story ausgedruckt und auf den Abendbrot-Tisch gelegt. Sie konnte kaum noch essen... ;-))


Deutsche Nordseeküste, am Sonntag, den 13. September 2009

Moin Tütenholli,

es ist jetzt 13.30 Uhr, üblicherweise bin ich Sonntags um diese Zeit von meinen Nordseewochenenden immer kurz vor zu Hause, aber ich wollte erst noch etwas von meiner Lektüre lesen! Das Buch gefällt mir, vieles kenne ich zwar schon, aber bei der Maus in der Hose habe ich wieder herzhaft laut gelacht.
Geschafft habe ich es an diesem Wochenende bis Seite 132, also die erste Halbzeit.
Ich lass das Buch jetzt hier, damit ich nicht in die Versuchung komme, während der Fahrt weiter zu lesen. Für die zweite Halbzeit reserviere ich mir ein weiteres Wochenende an dem ich hier allein meine Ruhe habe. Und für den Fall, dass die Sucht zu groß wird, liegt zu Hause ja noch ein Exemplar als Geschenkvorrat. :-)

Allerdings fehlt etwas an dem Buch! Es würde sich noch lustvoller lesen, wenn man gleichzeitig einen Betoni lutschen könnte. ;-))) Vielleicht fahr ich mal bei Heikes Moorhof vorbei, ob die noch welche verkauft? Ach nee, das wären ja nicht Hollis Echte! ;-(

AHOI,

Frank aus Ostwestfalen-Lippe

*** ***


Deutsche Nordseeküste, am Sonntag, den 20. September 2009

Mit dem Buch ist das wie mit gutem Wein oder Bier. Kaufen kann man es weltweit, aber am besten bekommt es dort, wo es hingehört. Erdinger Weißbier kann man überall kaufen, aber wer einmal ein Erdinger in Bayern mit Blick auf schneebedeckte Berggipfel getrunken hat, dem fehlt im tiefsten Preußen bei jedem Schluck etwas. Ebenso ist mir das bei badischem Wein, bayrischem Leberkäse, rheinischem Federweißen, württembergischen Maultaschen, sächsischem Magenbitter, ostfriesischem Kruiden und vielem anderen ergangen. Also habe ich das zweite Exemplar als Geschenkvorrat zu Hause unberührt liegen lassen und bin dieses Wochenende wieder an die Nordsee gefahren, um den Rest des Buches zu genießen.

Das Warten hat sich gelohnt, das weitere Lesen war ein köstlicher Hochgenuß!

Aber der Reihe nach:

Über die Woche hatte ich folgende Idee, die ich prompt an den Buchautor mailte:
Und wann gibt es das Buch mit Hollis Echte zu kaufen? Wäre doch echt mal was neues. Du könntest im Band 2 auch einen Gutschein unterbringen, wer den ausschneidet oder kopiert (damit das Buch heile bleibt) und Dir mit einem kleinen Unkostenbeitrag incl. Rückporto schickt, der bekommt eine Tüte Betonis. ;-))) Oder hast Du mit dem Umzug das Braten verlernt?

Verschämt musste ich auf Seite 201 des Buches feststellen, dass mein Freund Tütenholli mir um viele Längen voraus ist! Er hat meine Idee längst umgesetzt! Nachzulesen in der 3. und 4. Zeile besagter Seite. Großer Meister, ich ziehe den Hut vor Dir - allerdings wird es noch etwas dauern, bis ich mal wieder einen auf habe (einen Hut). Aber meine Adresse hast Du ja, ich meine wegen Seite 201, Zeile 3 und 4...

Nun aber wirklich der Reihe nach:
Damit die Spannung über die Woche nicht zu lang wurde, habe ich mir Freitag freigenommen und bin Donnerstag abend schon Richtung Nordsee aufgebrochen. Nach der Ankunft ging mein erster Weg trotz Dunkelheit zu der Stelle, wo ich am Sonntag zuvor mein persönliches Exemplar (mit persönlicher Widmung von Tütenholli) deponiert hatte. Bei einem Buch mit den Glaskügelchen von Reinschau und der roten Bohne mit sechs kleinen Elfenbeinmammuts kann man ja nie wissen. Aber gottlob war weder ein Mammutbaum aus dem Buch gewachsen noch hatte sich jemand anders des Buches bemächtigt. Das Wochenende war gesichert!

Es wurde wieder ein spannendes, lustvolles Lesen!

Zusammenfassend lautet mein Urteil über "Der Prinz vom 12ten Planeten" wie folgt:
Wie gut es mit der Mischung von wahrer Begebenheit und Seemannsgarn steht, beweist der Autor schon vor der ersten Geschichte. Er behauptet nämlich: "Alle Namen in den Geschichten sind frei erfunden! Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig." Diese beiden Sätze darf man schon nicht ernst nehmen, denn die ständige Begleiterin des Autors stellt sich immer als seine Ehefrau namens Annette vor und die Tochter wurde mir als Linda vorgestellt. Auch manche andere Namen wie Emi, Nachbar Friedhelm u.a. sind mir persönlich bekannt und Ähnlichkeiten sind keineswegs rein zufällig. Ich habe z.B. keine Zweifel, dass sich die Geschichte "... und den Weihnachtsmann gibt es nicht" genauso abgespielt hat wie beschrieben. Soviel zu Wahrheit und Seemannsgarn.
Im übrigen ist das Buch wie das Leben: Voller Überraschungen und manchmal etwas chaotisch unübersichtlich. Nichts für jemanden, der ein Inhaltsverzeichnis und klar gegliederte Kapitel erwartet - sondern sehr gut geeignet für jemanden, der bereit ist, sich mit jedem Wort, jedem Satz, jeder Seite, jedem Umblättern überraschen zu lassen; wie im Leben eben. Im Gegensatz zum wahren Leben fallen die Überraschungen für den unbetroffenen Leser aber immer positiv zum Schmunzeln aus. Wer könnte nicht über den Wutanfall der sonst so netten Annette schmunzeln, so lange er nicht Adressat dieses Ausbruchs ist? Wer könnte nicht über die beiden Liebesgeschichten schmunzeln, wer nicht über den kräftigen Schuß Aberglauben in manchen Geschichten? - Selbst sehr ernste Dinge, wie die MS-Erkrankung seiner Schwester erklärt der Autor locker ohne falsche Hemmnisse und ohne in fehlplatzierte Mitleidigkeit oder sonstige depressive Stimmungslagen zu verfallen. Also eine vergnügliche, kurzweilige Lektüre für Leserinnen und Leser, die sich entspannen und mitschmunzeln wollen. Die Lektüre schmeckt allerdings nach Fisch! Nach Fisch??? Ja, nach mee(h)r!

AHOI,

Frank aus Ostwestfalen-Lippe


Hallo auch,

zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das Buch jetzt seit ca. 2 Wochen mein Eigen nennen darf, aber leider konnte ich bislang noch keine Zeit finden, mich mal so richtig damit zu beschäftigen. :-(
So einige Geschichten kenne ich natürlich noch "von damals", daher weiß ich, dass mich ein paar vergnügliche Lesestunden erwarten.

Aaaaaaber:
Meine Antje hat sich das Buch gleich nach dessen Ankunft gegriffen und bei der erstbesten Gelegenheit angefangen, darin zu lesen. Fortan hörte man sie nur noch vor sich hin guffeln und abgnicheln. ;-D
Und laut eigener Aussage hat ihr das Buch so richtig Spaß gemacht.

Nur mal so als Zwischeninfo! :-)


Viel gelacht und nachgedacht
geschrieben von Große Schwester am 20.08.2009

Dieses Buch konnten wir nicht einfach beiseite legen. Einmal angefangen, mußte die nächste Geschichte dran glauben. Spannung und Unterhaltung von Anfang bis Ende.

Einfach lesenswert!

Hoffentlich hat der "Schreiber" noch weitere Geschichten auf Lager. Wir warten darauf!


Tolle Geschichten für gross und klein
geschrieben von Prof. Dr. Th. Mann am 15.08.2009

Dieses Buch fesselte die ganze Familie, die Kinder als "Gute Nacht Geschichte" wie auch uns.
Wo grenzt die Realität und wo beginnt die Fantasie dieser wundervollen Geschichten und Erzählungen.
Diese Frage bleibt für immer offen und ist dem Leser und seinem Vorstellungsvermögen selbst überlassen.
Nach diesem Debut, wünsch ich dem Autoren alles Beste für eine grossartige schriftstellerische Zukunft.


Schallendes Lachen inclusive, 24. August 2009

Von 

Tiffany "Talkmaus" (Baden-Baden)

Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, bei dem ich immer mal wieder zwischendrin spontan schallend lachen mußte.


Hallo Holger!
HE> Es sollte eigentlich eine Weihnachtsgeschichte werden, hat sich dann aber anders entwickelt.

Dieses durchgehend er Fantasie merkt man der Geschichte an: Sie hat kein klares Konzept, weil sich die Figuren ("Schauspieler") nicht an ein Drehbuch halten. Der Vorteil ist jedoch, daß die Personen sehr lebendig wirken. Obwohl hier heile Welt in vorweihnachtlicher Stimmung geschildert wird, wirkt es an keiner Stelle verkrampft, sondern die Personen bleiben glaubwürdig.

HE>Ich glaube aber, daß mir diese Art Geschichten nicht so sehr liegen.

Den Eindruck hatte ich eigentlich nicht! (Im Gegenteil: Hiermit wirst Du zum Schnulzen-RR verpflichtet! ;-))))) )
Gruß: HEB


Hallo Holger!
Einfach schön, Deine Geschichte!
Nach all den /anderen/ und /keinen/ Weihnachtsgeschichten nun eine klassische.
Langsam kommt bei mir doch so etwas wie vorweihnachtliche Stimmung auf, trotz all dem Streß! .trotz all des Streßes!
[Gesellschaft zur Erhaltung von dem Genitiv!]
Gruß: HEB


Hi,
HE> <<Doll, wie der so abbremst!>> Vor dem Boot tat sich eine riesige Bugwelle auf, die steuerbord und backbord über die Kaimauern rollte.
Das sind diese Proleten, denen man den Kahn direkt versenken sollte!
Tut mir leid um die harten Worte, aber gerade Ruderer legen großen Wert auf Rücksichtnahme auf die Natur/Umwelt.

Sicher gibt es einige schwarze Schafe, aber schau Dir mal einen Campingplatz oder eine Wiese an, auf der Ruderer campiert haben... Da liegt kein Muell mehr rum... Und dann rudert man gemütlich durch die Gegend und wird von irgendwelchen Spinnern, die Massen von Wellen verursachen und auch noch einen Heidenspaß daran haben, versenkt :-( Ich finde solches Verhalten *ziemlich* verantwortungslos. Nicht nur, daß einer der Ruderer hätte ertrinken können, auch das Material leidet bei solchen Aktionen ziemlich... Und dann typisch für die Motorbootfahrer, die ich bisher auf meinen Fahrten so kennengelernt habe: Heimlich aus dem Staub machen... Ich glaube Du solltest diese Story schnell wieder in der dunkelsten Ecke Deine Seele verschwinden lassen, stolz brauchst Du darauf nicht zu sein...
Tschüß, Claus (in seinen Vorurteilen über Sonntagsfahrer bestätigt)

PS: Ich bin übrigens ein auch ein Fan von schnellen Fahrzeugen -nur bevor jetzt die ersten Flames kommen...


Moin Claus, moin mitnanner,
CW>Ich glaube Du solltest diese Story schnell wieder in der dunkelsten CW>Ecke Deine Seele verschwinden lassen,
ich glaube nicht, daß Holli hier einen Blick in die dunkelsten Ecken seiner Seele gestattet hat, ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob Holli überhaupt eine dunkle Ecke in seiner Seele hat - hast Du noch nie etwas vom 'Rees an Backbord' gehört? :-{O}
Sieh' die ganze story, vor allem im Winter, mal nicht ganz so verkniffen an - und schon wird in der deprimierenden Herbstzeit alles ein klein wenig heller. Aber durch diese Rüge Deinerseits fühle ich mich schon richtig wieder wie zuhause: es erinnert mich ungeheuer an unsere ständigen Querelen mit den Minensuchern ("schwimmende, leicht bewaffnete Wochenendhäuschen" - hallo, Holli!), die uns Schnellbootfahrer nur zu gerne mit "Halbstarke zur See" bezeichneten, während man als alter Zerstörerfahrer schwor: "Fletcher-fahren kann zur Leidenschaft werden". Um noch eine kleine story im Sinne Hollis nachzuschieben: Wenn wir in den 60-er Jahren z.B. aus der Neustädter Bucht nach Flensburg oder Olpenitz wollten, hielten wir uns nur in den seltensten Fällen an die sogenannten 'Zwangswege' (minenfrei), sondern latschten mit 30 oder 36 kn querbeet (die Schießgebiete mußten natürlich frei gemeldet sein). Damit kreuzten wir den damaligen Weg 1 (Kiel FS - Fehmarnbelt FS -> etc) und kamen für die auf diesem Weg nach Osten fahrenden Kümos und sonstigen Handelsschiffe natürlich von stb, womit dieselben ausweichplichtig wurden. Bei Tag gab das keine Probleme: wenn wir eine stehende Peilung bemerkten, gingen wir rechtzeitig für kurze Zeit deutlich auf einen nach Bb verlegten Kurs, damit zeigten wir dem "Gegner" auf Weg 1 eindeutig, daß wir nicht auf dem Wegerecht bestanden. Bei Dunkelheit jedoch gab es noch eine kleine Variante: statt eindeutig 'grün' zu zeigen, löschten wir einfach die Laternen - damit wurden wir zum ausweichplichtigen Schiff. Nun stellt Euch die Situation auf der Brücke des Kümos vor: der eiserne Steuermann (automatische Steuerung) ist im Dienst, der Wachhabende döst vor sich hin, hat möglicherweise gerade seinen letzten Grog inhaliert - da fällt ihm auf dem Radar die stehende Peilung zu einem ziemlich schnellen Objekt an Stb auf. Raus in die Nock - richtig, grün-weiß- rot, also Gedanken machen zum Einleiten eines Ausweichmanövers. Noch ein klein wenig warten, Abstand liegt bei 5 Meilen - nee, also der kommt bannig schnell angesaust, also noch eben mal nach draußen gesehen - aber wo is er denn nu???? - auf dem Schirm war er eben doch noch ganz klar zu sehen, sogar den relativen Kurs konnte man doch deutlich am Nachleuten erkennen - war der letzte Grog etwa verdorben oder fang ich an zu spinnen?! Spätestens die Hecksee brachte dem Wachhabenden dann ins Bewußtsein, daß der Rum zwar nicht schlecht, die Schnellbootfahrer samt und sonders aber böse Buben, Seestreicher, Proleten und Halbstarke waren! Ein ehemaliger Klassenkamerad und in den Jahren selbst Kümo-Eigner, hat mir später dann von diesen "verdammten Affen" und ihren "Flegelmanieren" die Ohren vollgesungen - als ich ihm dann die Sache von der 'anderen Seite' schilderte, wurde es noch ein langer und ausgesprochen feuchter Abend bzw Morgen.
Gruß Diedrich

 

MEHR?